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IT Headhunting

by in Nearshoring | 27.04.2016
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Der hierzulande grassierende Fachkräftemangel macht auch vor der IT-Branche nicht halt, Headhunter verzeichnen auf der Suche nach IT-Spezialisten eine gute Auftragslage. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der IT Headhunter in Deutschland und geht der Frage nach Alternativen auf den Grund.

Was versteht man unter Headhunting?

Der Begriff “Headhunter” kommt wie so viele Fachvokabeln aus dem Englischen und kennzeichnet eine spezielle Ausprägung des Personalberaters. Da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, weist der Markt eine große Bandbreite auf, Anforderungsprofile unterscheiden sich je nach Auftrag oft gravierend voneinander. Im Allgemeinen ist ein Headhunter für das Recruiting von hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften zuständig, der Auftrag erfolgt durch den zukünftigen Arbeitgeber. Headhunter kommen dann zum Zug, wenn die Bewerbersuche des Unternehmens mit herkömmlichen Methoden nicht von Erfolg gekrönt war und die Position auch nicht unternehmensintern nachbesetzt werden kann. Auch in der IT-Branche kommt diese Art der Personalaquise mehr und mehr in Mode. Da Firmen die Personalsuche aus Wettbewerbsgründen meist geheim halten wollen, ist Diskretion in diesem Job sehr wichtig.

Warum ist Headhunting für die IT-Branche sinnvoll?

IT Headhunting

Der aktuelle Mangel an Fachkräften auf dem heimischen IT-Markt lässt den Einsatz von Headhuntern grundsätzlich sinnvoll erscheinen. Aber wie erkennt ein Headhunter, ob ein Kandidat geeignet ist? Führende IT-Experten besitzen Eigenschaften, die das “scheuklappenfreie” Denken unterstützen. Persönlichkeitsmerkmale, wie die Fähigkeit, mit Menschen umgehen zu können, sind dabei von entscheidender Bedeutung. Dies beinhaltet Aufbau und Pflege positiver Beziehungen mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern sowie die Fähigkeit, IT-Dienstleistungen und -Projekte mit den Augen des Kunden zu betrachten. Die Kombination von Know-how und sozialen Skills stellt dabei eine gute Basis für die Entwicklung einer professionellen Lösung im Sinne des Kunden dar. Es bedarf des gegenseitigen Austausches erworbener Erfahrungen im IT-Bereich (aus Anwender-, Entwickler und Anbieter-Perspektive), damit das gemeinsame Ziel – höchste Kundenzufriedenheit – erreicht werden kann.

Headhunting im nahen Ausland

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Bei der Suche nach Spitzenkräften in der IT-Branche und anderen boomenden Bereichen wird aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels Nearshoring, also die Verlagerung betrieblicher Aktivitäten – wozu auch die Mitarbeitersuche gehört – in grenznahe Auslandsregionen, immer mehr zur Alternative zum klassischen Headhunting, vor allem im IT-Bereich. Denn Studien belegen eindeutig, dass der Bedarf an IT-Spezialisten stetig im Steigen begriffen ist und die Nachfrage das Angebot an IT-Fachkräften bereits jetzt übersteigt. Fast die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland sehen die Suche nach geeignetem IT-Fachpersonal als besondere Herausforderung an – immer mehr davon begeben sich auf die Suche ins nahe Ausland, etwa nach Serbien oder Tschechien. Denn in den grenznahen Regionen Ost- und Südosteuropas lassen sich gut ausgebildete Arbeitskräfte finden, die als leistungswillig bekannt sind und die Bereitschaft mitbringen, für ein wesentlich geringeres Lohnniveau als ein Deutscher mit vergleichbarer Ausbildung zu arbeiten. Der ähnliche kulturelle Hintergrund sowie geringe Sprachbarrieren – etwa 40 Prozent aller Schüler in den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten lernen Deutsch – tun ein Übriges, um eine weitgehend friktionsfreie Zusammenarbeit zu ermöglichen.

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